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Eine webpool Produktion

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 foto.studio.de / magazin / ausbildung / sj_braendlein  23.09.2017 
 Frank Brändlein

Produktionsleiter/Scholz & Friends

Frank Brändlein


1. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihren derzeitigen Beruf zu ergreifen?
Reiner Zufall. Ich wollte die Zeit zwischen meinem Zivildienst und der Aufnahme eines Grafik Design Studiums nutzen und habe in einer Agentur gejobbt. Aus dem Job wurde ein Praktikum, dann eine Ausbildung zum Werbekaufmann, dann der Job eines Produktioners. Ich bin also hängengeblieben.

2. Stichwort Theorie und Praxis: Was gestaltete sich in Ihrem Berufsalltag anders, als Sie es in Ihrer Ausbildung gelernt hatten?
Das Tempo ist anders. Während der Ausbildung läuft alles in geordneten Bahnen. Man denkt zwar, es ist stressig, die späteren Erfahrungen zeigen aber, dass dies nur die Spitze des Eisbergs war.

3. Wie geradlinig verlief Ihre Karriere?
Ziemlich: Nach zwei Agenturwechseln bin ich seit 1.1.1999, nach zweieinhalb Jahren bei S&J digital, Leiter der Produktion zusammen mit meiner Kollegin Mini Kotzan.

4. Welche Karrierechancen bietet Ihr Job?
Fional gesehen mündet der Job meines Erachtens in der Selbstständigkeit: dort sind die möglichen Risiken, die möglichen Erfolge und natürlich die Gestaltungsmöglichkeiten am grössten. Das bringt Spass und Spass sollte eine Karriere, neben der wirtschaftlichen Seite, immer machen.

5. Vor welchen berufsspezifischen Fallstricken muss sich ein Newcomer hüten?
Man sollte niemals die technische Komponente des Jobs unterschätzen. Der Satz: "Es wird schon gut laufen!" sollte für einen Produktioner Tabu sein. Es wird immer digitaler, daher auch immer weniger greifbar. Hier heisst es: supergenau arbeiten und - fast - nichts dem Zufall überlassen. Der Erdanziehung bleiben wir ja ohnehin alle unterworfen.

6. Wieviele Stunden arbeiten Sie durchschnittlich pro Woche?
fünfzig

7. Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet Ihr Beruf?
Kreativität hat viele Gesichter: Wenn ein grosser Job gut über die Bühne geht und dabei ausgefallene Wege beschritten wurden, macht die Sache auch Spass. Natürlich gehört auch die Liebe zu genauer administrativer Arbeit dazu. Wer aus solch "trockener" Materie noch was ziehen kann, findet darüber auch Gestaltungsbedarf.

8. Was war Ihre schrecklichste Panne im Job?
Bislang habe ich noch keine wirklich grosse Panne gehabt - klingt jetzt vielleicht angeberisch, ist aber so. Meine genaue Arbeitsweise schütz mich vor so mancher Falle. Eine kleine Anekdote vielleicht: In meiner Ausbildungsagentur habe ich nach einem Meeting ziemlich über den kunden abgelästert, weil ich von dessen Vorstellungen genervt war. Dumm nur, dass der Kunde plötzlich wieder im Konfi stand, da er seinen Schal vergessen hatte. Ich konnte die Situation noch knapp (Dank meines Charmes) retten.

9. Was war die letzte Kaufentscheidung, die Sie aufgrund von Werbung gefällt haben?
Schuhe bei Görtz 17 gekauft.

10. Welche Lebensmittel haben Sie immer im Haus?
Earl Grey Tee, vegetarische Tartex Pasteten, Camenbert und Parmesan, Nudeln von Barilla, Tomatensauce im Glas, Rhabarber-Vanille Marmelade, Martini Bianco und Schokolade.

Sie können sich auch direkt eine kurze Erläuterung zu dem Berufsbild Produktioner anschauen.

Für Beiträge sind die jeweiligen Autoren verantwortlich. Ein Artikel gibt ausschliesslich die Meinung seines Autors wieder, nicht die der webpool GmbH. Wenn ein Beitrag nicht der Hausordnung oder den Teilnahmebedingungen entspricht, wende dich bitte an den Hausmeister.
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