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BSY, 11.05.2000

„Projektor“ – Volldigitale, dezentrale und automatisierte Pr

Drupa-Neuvorstellung: Workflow-System von Building Systems

Von zentraler Bedeutung für die automatisierte datenbankgestützte Medienproduktion sind effiziente Planungs-, Verwaltungs- und Verteilungswerkzeuge. Das Workflowsystem „Projektor“ des Kölner Softwarehauses Buil-ding Systems stellt diese Werkzeuge zur Verfügung.
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Der "Projektor" steuert und überwacht typische Produktionsabläufe in der digitalen Druckvorstufe, bei denen Produktionsdateien (z.B. Quark-Dokumente) einen zuvor festgelegten Prozeß durchlaufen. Ein typischer Workflow besteht etwa darin, daß Rohfassungen von Produktionsdateien über mehrere Bearbeitungs- und Korrekturstufen schließlich in freigegebene Endfassungen münden. Der Projektor überwacht und steuert diese Abläufe, so daß es nicht mehr zu Überschneidungen, Abstimmungsproblemen oder Doppelarbeit kommen kann.

Beim Projektor wirken Soft- und Hardware zusammen. Ein fertig vorkonfigurierter Clearing-Server stellt das Kernstück dar. Der Rechner kann schnell via TCP/IP in ein bestehendes Unternehmensnetwerk eingebunden werden.

Workflow-Definition

Zur Definition eines Workflow legt der Administrator oder Koordinator auf dem Server die Strukturen und Abläufe fest, die für das gewünschte Projekt benötigt werden. Der Zugriff erfolgt dabei über gängige Webbrowser. Der Workflowdefinition liegt ein Rollenkonzept zugrunde: Welche Mitarbeiter nehmen teil, welche Prozeßschritte gibt es, wer hat dabei welche Aufgaben, wer produziert, wer prüft und bewertet und wer erteilt unter welchen Umständen die Freigabe? Der Projektor schreibt aber kein starres System vor – jedes Projekt kann nach individuellen Maßgaben definiert werden.

Zur Standardausstattung gehören der fertig konfigurierte Clearing-Server, die Kommunikationskomponenten für alle Anwender sowie Korrekturtools, die das dudenkonforme Einbringen von Korrekturzeichen in PDF-Dateien ermöglichen. Bei Bedarf lassen sich an den Projektor aber auch beliebige Softwares (auch von Fremdherstellern) und weitere Workflows anbinden. Das Konzept erlaubt auch die dezentrale Bearbeitung von Aufgaben. So können (auch kurzfristig) externe Dienstleister netzgestützt in den Prozeß eingebunden werden. Selbstverständlich ist auch eine Scheduling-Komponente zur Terminüberwachung integriert.





Erste Systeme sind im Einsatz. So hat Conrad Electronic den Projektor erstmals erfolgreich bei der Produktion des Katalogs 2000 eingesetzt. Dabei waren rund 80 Mitarbeiter beteiligt.

Tägliche Live-Präsentationen auf der Drupa 2000

Building Systems stellt den Projektor erstmals auf der Drupa 2000 der Öffentlichkeit vor: Während der gesamten Messedauer zeigen die Kölner Spezialisten das System mehrmals täglich am Stand 82 E 47 (Halle 8). Vorgeführt wird dabei ein typischer Workflow aus der Praxis des datenbankgestützten Publizieren - mit allen Produktions- und Korrekturstufen und deren Überwachung und Steuerung.


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Publiziert am 11.05.2000. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der Autor. Ein Artikel gibt ausschliesslich die Meinung seines Autors wieder, nicht die der webpool GmbH.
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