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 foto.studio.de / magazin / ausbildung / ve_essmann  25.07.2017 
 Verena Eßmann

Creative Director Text / Grey interactive/die argonauten


1. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihren derzeitigen Beruf zu ergreifen?
Zufall. Ich wollte nach dem Studium der Germanistik und allg. Sprachwissenschaft ins Verlagswesen. Auf jeden Fall etwas mit Sprache machen und auf keinen Fall in die Werbung und nichts mit Computern. Meine erste Festanstellung hatte ich in einer Verlags- und Beratungssozietät. Also ein bißchen Literatur, ein Hauch Philosophie, aber auch eine Menge Computer (Internet war damals noch kein Begriff). Für den Verlag habe ich auch getextet und bin dabei auf den Geschmack gekommen. Ich habe von dort viele erste Arbeitsproben und Referenzen mitgenommen. In der Zwischenzeit lernte ich per Zufall eine Texterin von bbdo-interactive kennen. Als sie eine Stelle frei hatte, konnte ich reichlich Referenzen vorweisen und wurde festangestellt. Beim Texten und Konzeptionieren ist es jahrelang geblieben, bis ich CD wurde.

2. Stichwort Theorie und Praxis: Was gestaltete sich in Ihrem Berufsalltag anders, als Sie es in Ihrer Ausbildung gelernt hatten?
Mein Studium war eine herrliche Zeit, in der ich mich völlig der Literatur widmete. Anschließend habe ich gemerkt, daß man im Berufsalltag mit vergeistigtem Gehabe nicht weiterkommt. Auch mit dem Elfenbeinturm war Schluß - Teamwork war angesagt. Auf Zeit, unter enormem Druck arbeiten, Jobs erledigen, die auch mal keinen Spaß machen - das mußte ich lernen.

3. Wie geradlinig verlief Ihre Karriere?
Nicht besonders geradlinig, aber ich war immer wild entschlossen, etwas mit der deutschen Sprache zu machen. Erst die Arbeit im Antiquariat, dann mein oben erwähnter Job als Redakteurin in der Verlags- und Beratungssozietät columnum media services. Dort bin ich viel auf Reisen, zu Kongressen und Tagungen gegangen.
Anschließend war ich 3 ½ Jahre bei bbdo interactive Texterin und Konzeptionerin. Von da ging ich als Lektorin in die PR-Abteilung einer Unternehmensberatung, die zu den Top Ten zählt. Das war eine knallharte Schule, harter Drill, völlig unterkühlte Atmosphäre. Seitdem weiß ich, daß ich in eine Agentur gehöre. Aufgrund meiner Erfahrungen wurde ich nicht mehr Texter (denn das wollte ich nicht mehr), sondern Creative Director Text bei Grey interactive/die argonauten. Das war eine super Wahl!

4. Welche Karrierechancen bietet Ihr Job?
Erst ist man Praktikant oder Trainee, dann Junior Texter, später Senior Texter (als solcher arbeitet schon mehr in der Konzeption als im Text), am Schluß eventuell CD Text. Danach gibt's nur noch den Aufstieg in die Geschäftsleitung.

5. Vor welchen berufsspezifischen Fallstricken muss sich ein Newcomer hüten?
Zu glauben, Multimedia und Agentur sei ein lockeres Arbeitsleben. Das ist weit verfehlt. Die Atmosphäre ist zwar in vielen Agenturen entspannt, aber es ist viel Arbeit unter enormem Zeitdruck. Und reich wird man dabei auch nicht. Dafür macht man viele unbezahlte Überstunden und kriegt weder vermögenswirksame Leistungen noch ein 13. Gehalt. Ergo: Es muß einem einfach viel Spaß machen!

6. Wieviele Stunden arbeiten Sie durchschnittlich pro Woche?
Ca. 55 Stunden. Tendenz steigend.

7. Welche Gestaltungsmöglichkeiten bietet Ihr Beruf?
Der Job ist das Abwechslungsreichste, was ich mir vorstellen kann. Viel texten, viel Konzeption, viel Kundenkontakt, etwas Technik, etwas Programmierung. Interdisziplinäres Zusammenarbeiten mit Programmierung und Screendesign. Von allem was.

8. Was war Ihre schrecklichste Panne im Job?
Ich habe keine Panne als schrecklich empfunden, mir aber auch nicht besonders viele erlaubt. Das liegt wohl an meiner sehr ruhigen Einstellung: Am Ende ist es doch alles nur Multimedia, und es geht nicht um Leben und Tod!

9. Was war die letzte Kaufentscheidung, die Sie aufgrund von Werbung gefällt haben?
Als ich jetzt erkältet war, habe ich mir Wick gekauft, weil ich seit Wochen an einem Projekt für das Haus Procter & Gamble arbeite und ständig von Wick-Reklame umgeben bin.

10. Welche Lebensmittel haben Sie immer im Haus?
Butter, Margarine, Brot, Käse, Wurst, Joghurt, Eier, Nudeln, Reis.

Sie können sich auch direkt eine kurze Erläuterung zu dem Berufsbild Werbetexter anschauen.

Um sich selbst zu testen gibt es die Möglichkeit bei Springer & Jacoby einen Copytest zu machen.

Mehr als alle Beschreibung sagt vielleicht die Selbstdarstellung eines Texters, zu finden unter:
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